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Hatha Yoga
Yoga heisst Verbindung. Hatha Yoga ist der körperbetonte Yoga. Meines Erachtens kann Yoga im eigentlichen Sinn durch einen Spaziergang, ein Gebet oder ein mit Hingabe verrichtetes Werk erfahren werden. Yoga ist ein Weg der Selbstentdeckung und –entwicklung.

Hatha Yoga besteht aus meditativen Körper-, Atem- und Konzentrationsübungen zur Einheit von Körper, Geist und Seele. Diese Form ist eine ideale Vorbereitung zur Meditation, denn traditionell hat Hatha Yoga zum Ziel, während einer längeren Zeit mühelos im Sitzen meditieren zu können.

Eine Yogalektion umfasst die Elemente

Asana: Körperstellung
Pranayama: Atemkontrolle
Meditation: Versenkung


Asana

Hatha Yoga umfasst statische Haltungen und Bewegungsabfolgen von Asanas. Wir finden die Balance zwischen Anstrengung und Leichtigkeit. Eine statische Körperstellung ist dann perfekt, wenn der Atem an der körperlichen Grenze noch frei fliessen kann. Ein Asana lebt von der bewussten Verbindung von Körper, Atem, Sinne und Geist. Die Praxis erfolgt mit ungeteilter Aufmerksamkeit.


Pranayama

Prana heisst Atem, Lebensenergie. Wie in vielen anderen Traditionen gibt es im Yoga drei Aspekte des Menschseins: Körper, Atem, Geist. Der Körper gilt als das Gröbste, der Geist als das Feinste. Der Atem ist Mittler zwischen den beiden. Mit Pranayama (Atem in der Stellung sowie spezielle Atemübungen) wird die Atmung mittels der Zwerchfellatmung bewusst und der Körper durchlässig gemacht. Der Atem wird fein, gleichmässig und lang, der Geist, sonst ständig in Bewegung, kommt zur Ruhe.


Meditation

Aus Asana und Pranayama entsteht Meditation, der krönende Abschluss einer Yogalektion. In der Stille steigen Impulse aus der eigenen Tiefe auf. Fragen können Antworten finden. Wir lernen in Einklang zu kommen, anzuerkennen was ist und damit umzugehen.


Wirkungen auf körperlicher Ebene

Hatha Yoga hilft, unseren Körper mit Freude und Leichtigkeit beweglich, kraftvoll und schmerzfrei zu halten. Die Asanas kräftigen und dehnen die Muskulatur und wirken positiv auf die Wirbelsäule, das Nervensystem, die Organe, kurz den gesamten Organismus. Auf lange Sicht werden Bewegungsfehler korrigiert. Wer regelmässig übt wird merken, dass sich sein Körperbewusstsein deutlich verbessert.


Wirkungen auf seelischer Ebene

Körperliche Stabilität, Beweglichkeit und Balance werden auch innerlich spürbar. Die Lebensenergie wird zum Fliessen gebracht. Yoga verhilft zu Gelassenheit und Entspannung; Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Nervosität können nachlassen. Durch Yoga entsteht generell eine grössere Achtsamkeit. Wir können uns selbst und anderen neu begegnen.


Wirkungen auf geistiger Ebene

Durch das stark meditative Element wird Konzentration geübt, der Geist geklärt, das Bewusstsein verfeinert. Aus Zerstreuung wird Sammlung, innere Ruhe kehrt ein. Man fühlt sich im Einklang, Erfahrung von tiefer Freude wird als ein Augenblick der Gnade empfunden. Das wirkt auch in den Alltag hinein.


wissenschaftliche Studien

Eine grosse Zahl wissenschaftlicher Studien belegen die gesundheitsfördernden Wirkungen einer regelmässigen Yogapraxis. Der BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V.) http://www.yoga.de veröffentlichte im Buch „Der Weg des Yoga“ Ergebnisse wissenschaftlicher Studien von Dr. med. Dietrich Ebert, Universität Leipzig. Die medizinische Datenbank Medline enthält ca. 450 wissenschaftliche Studien über die Wirkungen des Yoga.




“Im Körper fest und leicht, im Atem lang und fein, im Geist ruhig und ausgerichtet.“ Patanjali


 

Die schönste Antwort auf
die Schöpfung ist inneres Wachstum.

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