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Yogakurse
In meiner Diplomarbeit „Yogamethoden im Westen – wie wirken sie auf mich?“ habe ich mich vor allem in der Praxis ausführlich mit verschiedenen Yogamethoden auseinander- gesetzt: Traditionelle Methoden und solche, die erst in letzter Zeit entstanden sind. Die Erfahrungen fliessen in meinen Unterricht ein.


Mein Unterricht

Ich unterrichte vorwiegend in traditionellem Hatha Yoga. Konzentration und Verinnerlichung sind zentral. Das Perfektionieren der Körperstellung sehe ich als einen längeren inneren Prozess. Wir geben uns Zeit, die Stellung von innen her zu fühlen. Deshalb wird derselbe Ablauf mit Variationen in mehreren aufeinander folgenden Lektionen geübt und vertieft. Steht in der ersten Lektion die Haltung des Körpers im Vordergrund, wird mit Kenntnis der Stellung die Achtsamkeit vermehrt nach innen gelenkt. So ermöglicht Yoga eine Entfaltung von aussen nach innen. Yoga soll vor allem als Ruhe und Erholung erfahren werden und uns mit dem „göttlichen Funken“ in uns verbinden.

Ich bin bestrebt, von Anfang an möglichen Druck wegzunehmen. Es muss niemand Verrenkungen probieren, die sie/er gar nicht kann. Es geht darum zu fühlen, Grenzen wahrzunehmen, zu akzeptieren, innezuhalten.

Die Teilnehmenden werden durch einen geordneten schrittweisen Aufbau der Lektionen geführt. Wir beginnen mit einer Entspannungsübung und nehmen Abstand vom Alltag. Wir kommen an im Jetzt, im Raum, im Körper, bei uns. Bewusstes Atmen unterstützt die Konzentration und Verinnerlichung. Es folgen vorbereitende Uebungen wie Sonnengruss und/oder Kriyas (Reinigungsübungen). Danach eine Reihe von Asanas (Körperhaltungen), eventuell Pranayama (Atemübung). Den Schluss bildet eine kurze Meditation.

Die Asanas werden in einem ruhigen, gleichmässigen Rhythmus in Verbindung mit dem Atem geübt. Positionswechsel sind möglichst fliessend und werden oft als Uebung genutzt.
Im Yoga wird nicht gesprochen, sodass der Kopf frei werden kann.
Es ist mir ein Anliegen, die Gedanken der Yogatexte in meinen Lektionen in die Praxis umzusetzen, ganz nach Swami Sivananda: „Ein Gramm Praxis ist besser als eine Tonne Theorie.“

Haltungskorrekturen nehme ich vor, wenn es nötig ist. Ich möchte den Teilnehmenden Zeit geben, selbst ein Gefühl für eine Stellung zu entwickeln.


Yoga für wen?

Beginnende und Geübte sind willkommen. Fast alle können Hatha Yoga üben, unabhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Verfassung. Wir gehen so weit in die Stellung, wie wir uns noch wohl fühlen. Kein Vergleichen, kein Wettbewerb, kein Leistungsdenken. Wir üben in respektvollem Umgang mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen.


Yoga wie üben?

Praktizieren Sie mit leerem Magen – keine grösseren Mahlzeiten ab ca. drei Stunden vor der Lektion. Trinken Sie nicht während der Stunde. Nach der Lektion sollten Sie jedoch viel stilles Wasser (mindestens Zimmertemperatur) trinken.
Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich eine eigene Yogamatte.


 

Yoga - ein Weg des Erlebens